Tübingen ist eine Universitätsstadt in der Mitte von Baden-Württemberg. Sie liegt am Neckar rund 40 Kilometer südlich von Stuttgart. Die Stadt ist Sitz des Landkreises Tübingen und des gleichnamigen Regierungsbezirks. Gemeinsam mit der östlichen Nachbarstadt Reutlingen bildet sie eines der 14 Oberzentren des Landes. Seit 1. April 1956 ist Tübingen Große Kreisstadt. Als elftgrößte Stadt Baden-Württembergs hat Tübingen (im lokalen schwäbischen Dialekt Dibenga) knapp 90.000 Einwohner und besitzt von allen Städten Deutschlands den niedrigsten Altersdurchschnitt (38,3 Jahre am 31. Dezember 2007).
Mit der 1477 gegründeten Eberhard Karls Universität gehört die Stadt wie Freiburg, Göttingen, Heidelberg, Jena, Marburg, Würzburg und Greifswald zu den klassischen deutschen Universitätsstädten. Das städtische Leben wird dominiert von den 23.127 Studenten (Stand: Sommersemester 2011).
Die Schwäbische Alb beginnt etwa 20 km weiter südöstlich. In Tübingen mündet der Goldersbach in die Ammer, die wie die Steinlach in den Neckar mündet. Im Zentrum der Stadt liegen der Schlossberg und der Österberg, an den Stadträndern befinden sich unter vielen anderen der Schnarrenberg mit den neuen Universitätskliniken und der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik, der 475 m hohe Spitzberg als Hausberg des Stadtteils Hirschau, der Herrlesberg und die Härten. Im Norden Tübingens beginnt der Naturpark Schönbuch. Der niedrigste Punkt des Tübinger Stadtgebiets befindet sich mit 307 m ü. NN im östlichen Neckartal, der höchste ist der Hornkopf im Schönbuch nördlich des Stadtteils Hagelloch mit 515,2 m Höhe.